Grundlagen verstehen
Entdecke die zentralen Grundlagen des Glaubens und finde Antworten auf tiefgehende Fragen über Gottes Plan mit dem Menschen, das Leben nach dem Tod und die geistliche Natur des Menschen. Diese Seite führt dich Schritt für Schritt durch die wichtigsten Themen, um den Ursprung, Sinn und das Ziel unseres Daseins aus biblischer Sicht zu verstehen.
Was war bevor der Mensch war
- Es gibt eine sogenannte „Voradamitische Zeit“. Zu dieser Zeit herrschten die Engel über die Erde
- Der oberste Engel hat sich erhoben, wurde stolz, und wollte wie Gott sein. Gott hat ihn gerichtet, und mit ihm sind ein drittel der Engel gefallen
- Über den Fall berichtet Jes. 14 und Hes. 28
Wozu hat Gott den Menschen gemacht
- Nachdem die Engel gefallen waren, richtete Gott die Erde mit den Engeln, und stellte sie danach wieder her. Am 6. Tag ganz am Ende hat Gott den Menschen erschaffen, und ihn zur Herrschaft über die Erde gesetzt
- Dabei sind Adam und Eva bereits ein Bild auf Christus und seine Gemeinde
- Ganz am Ende der Bibel, in Off. 21 und 22, im neuen Jerusalem, wird Gott ganz eins sein mit den Menschen, die an ihn geglaubt haben
- Im jetzigen Zeitalter, in dem der Satan der Fürst dieser Welt ist, müssen wir Christen lernen über die Sünde, den Satan und die Begierde des Fleisches zu herrschen
- Dies geschieht aus Gottes Kraft und vollbrachtem Werk. Gott gewinnt also somit durch uns die Herrschaft zurück. Er ist unser Haupt, und wir sind sein Leib
Was ist Gottes Ziel mit uns
- Gott möchte ein Volk zu seinem Eigentum, ein Volk aus Königen und Priestern. Sie sollen Gott dem Vater bereits jetzt, danach im 1.000 jährigen Friedensreich des Christus, und bis in alle Ewigkeit priesterlich dienen
- 2.Mose 19:4-6; 1.Petrus 2:5, 9,; Jesaja 61:6; Römer 12:1; Off. 1:5-6, 5:9-10, 20:6, 22:3
- Hierfür müssen wir immer mehr in das Bild Christi umgewandelt werden
- 2Kor 3:18 Wir alle aber, indem wir mit unverhülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauen wie in einem Spiegel, werden verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, nämlich vom Geist des Herrn
- Die Vollendung sehen wir in dem neuen Jerusalem in Off. 21 und 22
Was geschieht mit uns nach dem Tod
- Wir kommen nicht in den Himmel!
- Das Totenreich, griechisch Hades, hebräisch Scheol, ist unter der Erde
- Dort gibt es zwei Bereiche, der wünschenswerte Teil, das Paradies und den Teil, in den wir nicht wollen, das Feuer
- Hier wird es erklärt, Lukas 16:19-31. Der Begriff Abrahams Schoß wird von Jesus am Kreuz dem Verbrecher als Paradies bezeichnet
- Gerechte Männer wie Jakob, Hiob und auch Samuel zeigen, dass auch sie hinabgestiegen sind
Gibt es ein Gericht und für wen
- Es gibt für alle Menschen ein Gericht, Hebr 9:27 Und so gewiss es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht
- Alle Gläubigen (durch den Geist wiedergeboren) müssen vor dem Richterstuhl Christi erscheinen Röm. 14:10; 2.Kor. 5:10
- Das ist vor dem 1.000 jährigen Reich
- Alle Ungläubigen (nicht wiedergeboren, nicht durch das Blut Jesu erlöst) kommen vor dem großen weißen Thron ins Gericht, Off. 20:11-15; Dan. 7:9-10; das ist nach dem 1.000 jährigen Reich
- Am Ende des Zeitalter, nach den letzten 3,5 Jahren, gibt es ein Gericht vor dem Thron der Herrlichkeit Mt. 25:31für die Menschen aus alle Nationen. Sie werden getrennt in Schafe und Böcke. Die Schafe dürfen als Nationen in das 1.000 jährige Reich eingehen. Die Böcke müsse in das ewige Feuer
- Die Gläubigen kommen nach Joh. 5:24 nicht in das Gericht vor dem weißen Thron, der zur Folge haben kann, dass man in den Feuersee kommt, und für immer verloren ist, dies meint die Bibel mit dem zweiten Tod
- Als wiedergeborener Christ haben wir das ewige Leben, und können dieses nicht mehr verlieren
Was geschieht am Richterstuhl Christi
- Röm 14:10: "10 Du aber, was richtest du deinen Bruder? Oder du, was verachtest du deinen Bruder? Wir werden ja alle vor dem Richterstuhl des Christus erscheinen;"
- 2Kor 5:10: "10 Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden, damit jeder das empfängt, was er durch den Leib gewirkt hat, es sei gut oder böse
- 1Kor 3:11-15 Denn einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus
- Wenn aber jemand auf diesen Grund Gold, Silber, kostbare Steine, Holz, Heu, Stroh baut,
- so wird das Werk eines jeden offenbar werden; der Tag wird es zeigen, weil es durchs Feuer geoffenbart wird. Und welcher Art das Werk eines jeden ist, wird das Feuer erproben
- Wenn jemandes Werk, das er darauf gebaut hat, bleibt, so wird er Lohn empfangen;
- wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden erleiden; er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer hindurch
Was ist die erste Auferstehung
- Die Verstorbenen (Entschlafenen), aus dem neuen Bund, und als dem alten Bund, und aus der Zeit der Patriarchen (von Abel bis Mose) werden von den Toten auferstehen. Dies geschieht, wenn der Bräutigam (Jesus) zum Hochzeitsfest kommt
- 1Th 4:16 denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen
- Auch das Gleichnis von den 10 Jungfrauen Mat. 25:1-13 zeigt diesen Zeitpunkt
- Mt 25:5-7 Als nun der Bräutigam auf sich warten ließ, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein
- 6 Um Mitternacht aber entstand ein Geschrei: Siehe, der Bräutigam kommt! Geht aus, ihm entgegen!
- 7 Da erwachten alle jene Jungfrauen und machten ihre Lampen bereit
- Und ebenfalls die Frau und das männliche Kind aus Off. 12 zeigen die erste Auferstehung
- Die Frau hat 12 Sterne um ihr Haupt, der Traum Josephs von seinen Brüdern zeigt die Sterne, es sind die 12 Söhne Jakobs, die zu dem Volk Israel gehören
- Der Mond unter ihren Füßen ist der Alte Bund, der ein Schatten des neuen Bundes durch Christus ist, Kol. 2:17; Heb. 10:1; 8:5; Joh. 1:17
- Mit der Sonne bekleidet zeigt den neuen Bund, von Christus heißt es, dass er das Licht ist, und sein Angesicht strahlt wie die Sonne, und das neue Jerusalem in Off. 21 und 22 braucht keine Sonne mehr, denn das Lamm ist ihr Licht
Was ist der zweite Tod
- Der zweite Tod ist die Verurteilung am großen weißen Thron, das Gericht für die Ungläubigen. Off. 20:11-15
- Offb 20:14 Und der Tod und das Totenreich wurden in den Feuersee geworfen. Das ist der zweite Tod
- Offb 21:8 Die Feiglinge aber und die Ungläubigen und mit Gräueln Befleckten und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner - ihr Teil wird in dem See sein, der von Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod
- Offb 20:6 Glückselig und heilig ist, wer Anteil hat an der ersten Auferstehung! Über diese hat der zweite Tod keine Macht, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und mit ihm regieren 1000 Jahre
Was ist der „Alte Mensch“ oder „das Fleisch“
- Joh 3:6 Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, das ist Geist
- Röm 8:5-8 Denn diejenigen, die gemäß [der Wesenart] des Fleisches sind, trachten nach dem, was dem Fleisch entspricht; diejenigen aber, die gemäß [der Wesensart] des Geistes sind, [trachten] nach dem, was dem Geist entspricht
- Denn das Trachten des Fleisches ist Tod, das Trachten des Geistes aber Leben und Frieden, weil nämlich das Trachten des Fleisches Feindschaft gegen Gott ist; denn es unterwirft sich dem Gesetz Gottes nicht, und kann es auch nicht; und die im Fleisch sind, können Gott nicht gefallen
- 1Jo 2:15-17 5 Habt nicht lieb die Welt, noch was in der Welt ist! Wenn jemand die Welt lieb hat, so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm. Denn alles, was in der Welt ist, die Fleischeslust, die Augenlust und der Hochmut des Lebens, ist nicht von dem Vater, sondern von der Welt Und die Welt vergeht und ihre Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit.
- Der alte Mensch umfasst, das Fleisch und das Selbst. Das Selbst möchte ohne Gott gerecht sein, und meint durch gute Taten sich vor Gott rechtfertigen zu können
Was ist die Seele
- Die Hauptorgane unserer Seele bestehen aus dem Verstand, dem Willen und Gefühl
- In 1.Mose 2:7 sehen wir, dass durch den Odem Gottes der Mensch eine lebendige Seele wurde
- Es ist wichtig zu beachten, dass die Seele in einem Menschen, der keinen erweckten Geist hat, nicht dem Willen Gottes gemäß denkt und fühlt, sondern von vielen anderen, oft weltlichen Dingen beeinflusst wird
- Wenn unser Geist wiedergeboren wurde, muss die Seele lernen sich dem Willen Gottes unterzuordnen. Deshalb schreibt Petrus in seinem Brief, 1.Petr. 1:9 die ihr das Ziel eures Glaubens erlangt, die Errettung eurer Seele;
Was ist der Geist des Menschen
- Der Geist des Menschen ist seit und durch den Sündenfall nicht funktionsfähig. Durch ihn konnte ursprünglich Gott zu den Menschen sprechen. Ähnlich wie bei einem Radio Sender und Empfänger, der Sender ist Gott durch seinen Geist, der Empfänger ist der Geist des Menschen
- Wenn er wiederhergestellt ist, und somit empfangsbereit, dann kann er in dem Menschen Gottes Absichten offenbar machen
- Spr 20:27 Der Geist des Menschen ist eine Leuchte des HERRN; sie durchforscht alle verborgenen Kammern des Inneren
- Im AT sehen wir am Bild der Stiftshütte im Heiligtum, genauer am Leuchter, dass die Lampe ständig, es heißt Morgen für Morgen, und Abend für Abend, mit frischen Öl (Geist) versorgt werden muss. Deshalb ist es wichtig für uns mit Gott Gemeinschaft zu haben, und auch sein Wort beständig zu lesen und zu „kauen“
Woher kommen unser Gewissen, unsere Intuition und die Kommunion
- ursprünglich schuf Gott den Menschen mit einem Geist genauer der Geist des Menschen, einer Seele und einem Leib
- Durch den Sündenfall wurde unser Geist unbrauchbar. Gott warnte den Menschen im Garten Eden, 1Mo 2:17 aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon isst, musst du gewisslich sterben!
- Als Adam und Eva davon gegessen hatten, mussten sie nicht physisch sterben, sondern wurden aus der Gemeinschaft mit Gott verbannt. Die Verbindung mit Gott wurde „getötet“. Ihr Geist ist seitdem nahezu unbrauchbar. Dieses Problem vererbt sich und wird auch Erbsünde genannt
- Das, was von unserem Geist übrig ist, ist die Intuition und das Gewissen